Rennrad

August 6, 2012 | In: Alpe Adria Radweg

Katrin hat sich vor kurzem ein Rennrad gekauft. Hat lange rumgetan, aber schlußendlich doch noch eins gefunden. Ich denke aber, nach Italien auf dem Alpe Adria Radweg würd sie mit dem Geschoß nicht fahren. Oder doch?

Rennräder – Worin unterscheiden sie sich vom Standard? Fahrradfahren ist eine schöne Art, Sport
zu treiben. Viele Menschen gehen dem immer mehr nach. Doch in der heutigen Zeit beschränken
sich manche nicht nur auf das gewöhnliche „Spazierenfahren“, wie man es nennt. Vielfach sind die
Menschen auch interessiert daran, dem Sport mehr Ausdruck zu verleihen. Hierzu gehört nicht nur
ein guter Helm und eine geeignete Schutzbrille, sondern allem voran das entsprechende Fahrrad!
Rennräder sind mit vielen Attributen ausgestattet, welche dem Rennfahrer nützlich sind. Dazu gehört
nicht nur, dass in der Herstellung ein anderes Material verwendet wurde. Auch der Lenker, sowie die
Pedale sind ganz anders gestaltet. Heutzutage gibt es jedoch auch schon Modelle auf dem Markt,
die sowohl für den Sport, als auch für das geläufige Radfahren sehr gut zu gebrauchen sind. Als
Rohmaterial wurde früher stets Stahl beim Fahrrad verwendet. Mit der Zeit kam man dann darauf,
Aluminium und später Carbon zu verwenden. Das macht die Fahrräder nicht nur leichter, sondern
lässt sich auch gut verarbeiten. In ihrer Haltbarkeit sind gute Rennräder jedoch genauso robust,
wie das normale Fahrrad mit dem Stahlrahmen. Der Lenker ist häufig etwas tiefer gelegt, was beim
Fahrer eine Windschnittigkeit verursachen soll, denn er legt sich automatisch etwas nach unten
und bildet mit seinem Rücken und einem entsprechenden Helm eine gerade Linie. Rennräder sind
teuer, doch im Internet kann man sich bereits einen kleinen Einblick über viele Modelle verschaffen.
Nützlich ist dabei auch stets ein Preisvergleich, wie es ihn bei billiger.de gibt, um sich zu informieren.

3 Kommentare zu Rennrad

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Birgit

September 16th, 2012 at 22:17

Alpe Adria mit dem Rennrad? Ja, das geht!
Nachdem ich vor einiger Zeit schon bei euch angefragt hatte, ob es möglich ist, den Alpe Adria Radweg mit dem Rennrad zu bewältigen, haben wir es Anfang September 2012 gewagt. Allerdings haben wir wegen der zahlreichen Schotterabschnitte auch pannensichere Reifen (Durano plus) aufgezogen, um Ärger vorzubeugen. Null Pannen, viel Spaß und der Schotter wäre in meinem Sprachgebrauch eher Kies, jedenfalls dort, wo wir gefahren sind.

Wir waren von Salzburg bis hinter Carnia auf dem von bikeline beschriebenen Weg unterwegs und waren dann über San Daniele nach Udine auf Straßen, die wir uns selbst zusammengestellt haben, unterwegs.
Unsere Routeneinteilung verlief von St. Leonard( Übernachtung im Hotel Untersberg/dort konnten wir auch unser Auto stehen lassen) bei Salzburg nach Bad Gastein (Übernachtung in Villa Solitude, sehr empfehlenswert). Am zweiten Tag nach Arnoldstein (Übernachtung Wallnerwirt), dann über den schönsten Teil der Strecke nach Carnia (Hotel Carnia: Charme der 80er Jahre …, aber tolle Küche). Schließlich nach Udine (Hotel Al vecchio tram: sehr zentral, toll hergerichtet und empfehlenswert).
Aus Zeitgründen fuhren wir am nächsten Morgen mit dem Zug um 07:00 Uhr morgens zurück über Villach nach Salzburg zurück. Wer es nicht so früh mag, kann auch mit dem Zug nach Tarvisio fahren und von dort über die Grenze nach Österreich radeln, dann sind die Verbindungen wieder häufiger.
Die frühe Verbindung ist abgesehen von der Uhrzeit sehr angenehm. Es gibt einen Zug mit Gepäckwagen für die Räder. Achtung: am Wochenende werden lt. Zugbegleiterin schon mal bis zu 70 Räder verladen. Das dauert sicher länger.
Wer die Strecke noch einmal genauer beschrieben haben möchte, kann auch im http://www.rad-forum.de einen Bericht finden. Wie bei jeder persönlichen Beschreibung würde ich auch hier auf eigene Beobachtungen vertrauen und ganz unaufgeregt an die Planung gehen. Wir fanden z.B. die Wegemarkierung in Verbindung mit Kartenmaterial und eigenen Einschätzungen prima und haben uns mit dem Vier-Augen-Prinzip gut orientieren können, auch fanden wir die Umleitung auf die Staatsstraße in Italien nicht besonders stressig. Insgesamt haben wir eine sehr entspannte Fahrt auf einer, im September, sehr gering befahrenen Route genossen.
Ich hoffe, ihr schafft dann im nächsten Jahr die Tour, sie lohnt sich auf jeden Fall, ob mit Rennrad oder Tourenrad.

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Birgit

September 16th, 2012 at 22:20

Hallo noch mal, habe gerade gesehen, dass ich auch meinen Nachnamen mit angegeben habe, falls ihr meinen Kommentar veröffentlicht, bitte den Nachnamen weglassen. Muss ja nicht sein. Danke und Gruß.
Birgit

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Oberschwabe

September 25th, 2013 at 09:04

Gerade für Touren durch die ländlichen Gebiete und vor allem bergauf, finde ich Tourenräder viel besser. Sie sind wenigstens halbwegs geländegängig und auf Teer geht es sehr gut. Rennräder kann man nur auf geteerten Straßen fahren. Das find ich einen Nachteil…

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